#5 – Manfred Oppdehipt – Interview mit Bloggern

Und es geht weiter in der Serie “Interview mit Bloggern”. Allerdings sei gesagt, dass ich nur noch die Interviews, die ich bis jetzt geführt habe, veröffentlichen werde. Danach ist Schluss. Es gibt nämlich bereits etwas ähnliches in der Blogosphäre – 365 Tage – 365 Blogger.

Dieses mal habe ich mit Manfred gesprochen, der vor allem auf Bloghostern bloggt.

Stelle dich bitte meinen Lesern vor!

Mein Name ist Manfred Oppdehipt, ich bin 47 Jahre alt und bin bei der Bezirksregierung Düsseldorf beschäftigt. Hobbys sind Radfahren, Musik und Lesen. Ich bin seit 21 Jahren verheiratet und habe zwei Kinder (13 und 17 Jahre alt)

Wieso bloggst du und seit wann?

Ich blogge seit etwa 4 Jahren. Seit etwa 19 Jahren halte ich mich im Netz auf und hatte und habe eine Homepage und ein Forum, dass ich aber aus Zeitmangel aufgeben habe. Insofern war das bloggen durchaus eine gute Idee, meine Webpräsenz umzustrukturieren. Ich tausche gerne meine Gedanken mit anderen aus. Zudem wollte ich meiner Lieblingsband eine Reminiszenz erweisen und meine Heimat vorstellen. Das hatte ich auch auf meiner HP getan. Aber die Austauschmöglichkeiten waren begrenzt. Als habe ich angefangen zu bloggen. Und der Austausch klappt ganz gut und tatsächlich gibt es auch Bekanntschaften, die es bis ins reale Leben geschafft haben. Was auch eine Bereicherung ist

Du bloggst auf Bloghostern wie blog.de oder blogger.com. Wieso?

blog.de wurde mir empfohlen. Und im Grunde gefällt mir die Plattform ganz gut, weil hier eine Art Community entstanden ist. Blogger nutze ich quasi als Spiegel für meine Beiträge – falls blog.de die Waffen streckt und aufgibt. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass mir entsprechende Tools zur Verfügung stehen. Da ich diesbezüglich etwas unbedarft bin, sehr hilfreich. Wenn auch nicht originell.

Hast du schon mal was von WordPress gehört? Wieso hostest du deinen Blog nicht selbst?

Ja, hab ich. Und über meinen Homepagehost bei 1und1 auch ausprobiert. Das heißt, ich habe quasi ein Blog selbst gehostet – für knapp zwei Jahre und parallel. Aber das, was mir geboten wurde, war zu wenig. Und wenn man ein entsprechendes Tool nutzt sollte man auch in der Lage sein, alles nutzen zu können, was es bietet. Vielleicht würde ich den Host bei 1und1 wieder nutzen. Aber ich mag es einfach und unkompliziert.

Was gefällt dir an WordPress nicht so, weshalb du es nicht nutzt? Man kann fast alles damit machen.

Das WordPress dass ich über 1und1 hatte…nun ja, irgendwie war mir das zu umständlich. Ich hatte das Blog auf meinem Content gehostet und kam nur online dran – und konnte es nicht so gestalten wie ich das wollte. Vielleicht eine abgespeckte Version? Ich weiss es nicht. Aber mein Content war zusätzlich blockiert. Jetzt läuft ein Blog extra, aber eher testweise. Mag sein, dass ich mit einem neuen Rechner auch eine Software anschaffe, mit der ich das Blog von meinem Rechner aus gestalten kann (wie ein Homepagetool) und über einen integrierten FTP hochladen kann. Und bei Bedarf auch wieder abrufen kann usw. Genügend Speicherplatz habe ich ja bei 1und1. Aber im Augenblick ist mir das, was ich geboten bekomme, zu kompliziert. Und zudem macht mein alter Rechner solche Sachen auch nicht mehr mit.

Falls du eine besondere Lösung kennst oder mir Tipps geben kannst… wäre ich dankbar.

Das Blog, und da bin ich halt am basteln, soll sozusagen eine feste Homepage sein, bei dem die Artikel kommentiert werden können (das war bei dem WordPress so nicht möglich, obwohl ich es eingestellt hatte) und gleichzeitig ein Blog sein.

Welche Vorteile und Nachteile siehst du bei Bloghostern? Welchen findest du besser – blog.de oder blogger.com?

Vom Handling finde ich keinen besser – von der Community blog.de. Nachteile bei den Hostern sind die u.a. Werbefinanzierung, wobei ich persönlich als “Gründungsmitglied” (ich gehörte zu den ersten Bloggern dort) da keine Nachteile habe. Zudem sind natürlich u.U. bestimmt regeln zu beachten und so ein Hoster kann es sich schnell anders überlegen usw. Vorteile sind natürlich, dass man alles präsentiert bekommt, was man braucht sowie ein Unterstützung durch den Hoster hat.

Welchen Tipp / Ratschlag würdest du anderen Bloggern geben, die einen neuen Blog bei Bloghostern starten wollen?

Die üblichen Ratschläge: nicht so viel persönliches Preisgeben. Und zudem überlegen, was ich wirklich mit einem Blog will.

Vielen Dank Manfred für das Interview!

Der Autor

Paul ist der Admin von Blogwissen.

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