Surfino – Der Homepagebaukasten

[Trigami-Review]

Logo Surfino

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine eigene Website zu erstellen. Gerade aber Firmen und Vereine haben meist nicht die Fähigkeiten, soetwas selber zu machen, da HTML, PHP oder CSS nicht gerade leicht und schnell erlernbar ist. Da bleibt dann nur noch die Möglichkeit eines WYSIWYG-Editors oder eines Homepagebaukasten. Letzteren bietet Surfino an. Schon für 0 Cent kann man sich eine Website nach dem Baukastenprinzip erstellen. Für 19,90 Euro kann man dann unendlich Seiten erstellen sowie unendlich viele Bilder hochladen und die Website im Firmen-/ Vereinsdesign erstellen.

In diesem Review möchte ich den neuen Homepagebaukasten-Tarif “Exklusiv” von Surfino vorstellen.

Was ist und welche Features bietet der Homepagebaukasten-Tarif “Exklusiv”?

Der Homepagebaukasten-Tarif “Exklusiv” ist der neuste Tarif von Surfino und kostet monatlich 19,90 Euro. Dafür erhält man persönlichen Support, Hosting, eine DE-Domain und vieles mehr (Siehe Features-Liste).

Surfino beschreibt den Tarif so:

Surfino baut Homepages im Baukasten-System – jetzt nicht nur für Kleinkunden oder Vereine, sondern auch für Firmen, die ihr eigenes Corporate Design auch auf der Webpage verwirklicht sehen wollen. Das neue Angebot „Exklusiv-Homepage“ umfasst neben unbegrenzt vielen Seiten und Bildern eine individuelle Grundgestaltung mit Farbanpassung. Die Grundeinrichtung der Webpräsenz einschließlich Bilder und Texte wird dabei von Surfino übernommen. Den vorkonfigurierten Internetauftritt kann der Auftraggeber anschließend nach seinen Vorstellungen weiter verfeinern und aktualisieren.

Die Features:

  • unendlich Seiten erstellbar (sogar Unterseiten)
  • unbegrenzt Bilder hochladbar
  • individuelles Design
  • 60 Dateien könne hochgeladen werden (PDF, Mp3, …)
  • de-Domain
  • Viele Module (unter anderem Forum, Shop mit unbegrenzt Artikeln, Fotogalerie, Laufschrift, Kommentare, Veranstaltungen, …)

Der Tarif in der Praxis

Natürlich habe ich den Tarif auch getestet.

Anmeldung

Die Anmeldung verläuft schnell und problemlos. Dazu gibt es einen Assistenten, welcher einem durch die Einrichtung hilft. Als erstes gibt man den Homepagetitel ein, danach wählt man sich das Design aus und als letztes erstellt man die Seiten. Später kann man auch noch mehrere hinzufügen und auch daraus mit einem einfachen Klick zu einer Unterseite machen. Danach ist die Anmeldung abgeschlossen und man kommt auf eine Übersichtsseite:

Übersicht Surfino

Von dieser kann man dann schnell zu den einzelnen Punkten springen.

seitenDie Seitenverwaltung

Auf der Seitenverwaltung kann man neue Seiten erstellen, die Reihenfolge der Seiten ändern, aus einer Oberseite eine Unterseite erstellen und vieles mehr.

Man kann außerdem Seiten löschen, ansehen, bearbeiten und vieles mehr. Klickt man dort auf den Bleistift, so kann man die Seite verändern. Dort kann man dann den Text verändern bzw. hinzufügen, aber auch Bilder intigrieren. Auch wenn man Bilder erst über den Dateimanager hochladen muss, sich den Link des Bildes kopieren und dann über das Bild-Werkzeug einfügen muss, ist alles sehr einfach gemacht, denn dank eines intigrieretn WYSIWYG-Editors (What you see is what you get – was du siehst, ist was du bekommst) ist es auch für einen Laien möglich, die Schrift Fett oder Kursiv zu machen, Überschriften und vieles mehr zu erstellen.

Und sollte man doch nicht weiter kommen, gibt es meist ein Hilfe-Video, was zeigt wie’s geht. Aber auch hier muss man Abstriche machen, denn der WYSIWYG-Editor, der im Video vorgestellt wird, ist nicht mehr der aktuellste und daher wird es, wie vorhin schon gesagt das Problem mit den Bildern, etwas schwieriger.

Ansonsten ist dieser Bereich des Baukastens von Surfino sehr gut gelöst – für Laien einfach zu benutzen und eine Website steht in wenigen Minuten.

Module

Nun könnte ich alle Module von B wie Besucherzähler bis V wie Verantstaltungen vorstellen, aber ich belasse es einfach bei einer Liste. Alle Module sind sehr gut strukturiert (in der Sidebar links leicht auszuwählen und zu verändern) und jeder findet sie sofort.

  • Veranstaltungen
  • Kommentare
  • Fotogalerie
  • Dateilisten
  • Hintergrundmusik
  • Gästebuch
  • Kontaktformular
  • Tags
  • Seitensuche
  • Laufschrift
  • Besucherzähler
  • Forum
  • Shop
  • Passwortschutz

Hervorzuheben sind auf jeden Fall Shop und Forum. Beides gefiel mir sehr gut. Man bekommt schnell Forenkategorien angelegt und Besucher kommen damit schnell zurecht. Aber auch der Shop ist leicht einzurichten. Aber wenn man einen richtigen Shop will, sollte man wohl osCommerce oder xt:Commerce als kostenlose Exemplare verwenden. Trotzdem ist dieser Shop für einen Laien sehr leicht eingerichtet und dafür ausreichend.

Ein kleines CMS

Was ich persönlich sehr gut finde ist, dass wie in einer richtigen Firmen- bzw. Vereinswebsite verschiedene Leute miwirken können. Der Administrator legt die Benutzer an und legt fest, welcher User was bearbeiten darf. So kann sich ein User um den Bereich Veranstaltungen kümmern und wiederum andere User sich andere Bereiche vornehmen. So ist jeder für seinen bereich zuständig bzw. für einen Bereich mehrere. Dies ist auf jeden Fall sehr gut gelöst.

Abstriche

Leider gibt es, wie bei vielen WYSIWYG-Editoren und Baukästen, auch Negatives zu berichten. So ist die Seite nicht valid. man möchte XHTML valid sein, aber schon der Anfang hat nichts mit XHTML zu tun. So kommt man auf 44 Fehler. Aber das ist ja nicht so gewichtig.

Außerdem ist das Design nicht gerade ein Hingucker und es wirkt nicht sehr professionell. Allerdings hat der Baukasten auf jeden Fall potenzial.

Fazit

Fertige WebsiteMein Fazit: Ich bin sehr überrascht üben den Baukasten von Surfino. Er ist gerade für Laien und Firmen ohne das nötige Know-How perfekt. man braucht keine Kenntnisse zu HTML oder FTP. Man erhält sehr viele Features wie einen Shop oder eine Bildergalerie. Auch das Seitenmanagement und die Benutzerverwaltung sind positiv hervorzuheben.

Allerdings ist der Preis von 19,90 Euro pro Monat gerade für Vereine und kleine Firmen sehr teuer. Eine Domain kostet gerade einmal maximal 1 Euro pro Monat. Außerdem ist man grafisch nicht der Hingucker und auch die Validierung lässt sehr zu wünschen übrig. Dazu kommt noch, dass Bilder relativ kompliziert eingebunden werden müssen und die Videos nicht auf neusten Stand sind.

Empfehlen kann ich den Baukasten von Surfino schon, denn es gibt auch eine Variante, für die man monatlich nichts zahlen muss. DIese kann man testen und später sich entscheiden, ob man updaten will. Wenn noch mehr Funktionen und Designs hinzukommen und die Website valid ist, dann kann man von einem guten Baukasten sprechen, aber vielleicht sollte man auch Geld in Leute investieren, die einem eine professionelle Website erstellen. Man kommt am Ende billiger weg.

Der Autor

Paul ist der Admin von Blogwissen.

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3 Responses to “Surfino – Der Homepagebaukasten”

  1. Sind die benutzer begrenzt?