Contaxe: Informationen bezüglich Klickbetrug – 2000 Euro Strafe
Heute hatte ich bei Blogs optimieren gelesen, dass es Contaxe sehr ernst ist, Klickbetrüger zu entlarven. Dies ist auch der richtige Weg. Durch Klickbetrug machen Unternehmen Verluste, denn diese sind darauf bedacht, dass der User, der auf die Anzeige geklickt hat, sich vielleicht auch anmeldet oder sogar etwas kauft. Klickbetrüger dagegen wollen jedoch, dass User Anzeigen anklicken müssen bzw. selber auf Anzeigen klicken, um an Geld zu bekommen, denn man bekommt Geld für Klicks und für nichts mehr.
So gab es folgendes Statement von Contaxe:
es ist kein Geheimnis, dass Contaxe technologisch wie konzeptionell massive Anstrengungen unternimmt jeglicher Art von Manipulation in der Online-Werbung entgegenzutreten. Dass unsere Strategie erfolgreich ist, bestätigen uns zahlreiche Merchants und Agenturen, die nach eigenen Angaben bei Contaxe deutlich bessere Konversionsraten erzielen als anderswo.
Klickbetrug und anderen Formen der Manipulation ist ein grosses Problem der Online-Werbung, und dieses Problem wird seit Jahren zumeist einfach unter den Teppich gekehrt. Genaue Zahlen über das Ausmass wird der Aussenstehende nur schwerlich in Erfahrung bringen können. Die Zahlen, die gelegentlich kolportiert werden, dürften jedoch erheblich zu niedrig sein.
Die Folgen hieraus sind allseits bekannt. Die etablierten Affiliate-Netzwerke bieten entweder kaum Klickprogramme an, oder die hieran teilnehmenden Affiliate-Partner sind sozusagen handverlesen. CPC-Programme anderer Wettbewerber, wie z. B. Google oder auch Ebay mussten aufgrund dessen weiter reglementiert werden. Die Folge hieraus waren zum Teil stark sinkende Erträge bei vielen Affiliates.
Aufgrund zahlreicher Filter begegnet Contaxe Manipulationen bereits im Ansatz, mit der Folge, dass der Anteil im Affiliate-Netzwerk Contaxe deutlich unter einem Prozent liegt. Aus diesem Grund sehen wir uns, insbesondere langfristig gedacht, auf dem richtigen Weg. Seriöse Affiliates – dies sind bei Contaxe 999 von 1000 Affiliate-Partner – und alle Werbetreibenden unterstützen uns übrigens bei unseren Bemühungen um “saubere Online-Werbung” – und dies sogar durch Meldungen von Auffälligkeiten.
Wenn wir von Klickbetrug oder anderen Formen der Manipulationen und hier insbesondere von den daraus resultierenden Rechtsfolgen sprechen, dann meinen wir selbstverständlich nicht den versehentlichen Eigenklick auf ein Contaxe-Werbeformat o. Ä. Hinsichtlich der Rechtsfolgen gemäss Contaxe AGB ist auch nicht ein etwaig irrtümliches Fehlverhalten gemeint. Sollte dies irgendwo so vorgetragen werden, können wir dahinter nur eine bewusste Falschdarstellung der tatsächlichen Gegebenheiten oder aber auch Gedankenlosigkeit in der Behandlung dieses wichtigen Themas vermuten.
Contaxe prüft jeden dieser (wenigen) Einzelfälle ganz genau. Nach dieser Prüfung wird der betroffene Affiliate angeschrieben. Der Inhalt dieses Anschreibens ist unterschiedlich. In den Fällen, in denen die Manipulationen zweifelsfrei und vor allem erheblich sind, handeln wir entsprechend der Contaxe AGB. In Abhängigkeit von dem Mass der kriminellen Energie bei der Durchführung der Manipulationen und dem Verhalten des Betroffenen nach Aufdeckung entscheiden wir dann über die weitere Vorgehensweise, ggf. auch über die Hinzuziehung der Strafverfolgungsbehörden.
Das übrigens gelegentlich vorgetragene Argument “ein Dritter hätte ohne Wissen des Affiliate manipuliert” können wir aus unserer Erfahrung ausschliessen. In diesen Fällen müsste der betreffende Affiliate eigentlich selbst ein Interesse an der Hinzuziehung der Ermittlungsbehörden haben. In insgesamt drei Fällen haben wir nach entsprechender Argumentation des Affiliates vorschlagen die Ermittlungsbehörden im Interesse von Contaxe und dem Affiliate selbst einzuschalten. Daraufhin wurde in allen drei Fällen das o. g. Argument wieder zurückgezogen, und das Fehlverhalten eingeräumt.
Ein Hinweis zu den zweitausend Euro Vertragsstrafe: der technologische wie konzeptionelle Aufwand zur Bekämpfung von Manipulationen im Online-Advertising ist enorm. Dazu kommt die teils aufwendige Nachbearbeitung, nach Entlarvung. Wer soll diese Kosten nach Auffassung aller seriösen Marktteilnehmer tragen? Zumindest doch zumindest teilweise derjenige, der eine nicht geringe kriminelle Energie dazu aufgewendet hat, sich zum Nachteil aller anderen und insbesondere des Werbetreibenden einen finanziellen Vorteil zu verschaffen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang – 99,9 % aller Contaxe-Affiliates betrifft dies nicht, weswegen wir auch für die Zukunft bei allen Contaxe-Partnern um Unterstützung bitten bei unseren Bemühungen um “saubere Online-Werbung”.
Man braucht als nichts zu befürchten, wenn man selbst nichts getan hat. Sollten Fremde geklickt haben und man vergleicht IP, Hostnamen etc. und so kann man sich als “Verdächtigen” ausschließen.
Man braucht keinen Grund zur Besorgnis haben, wenn man nicht selber auf seine Anzeigen klickt – ein Klick aus Versehen kann ja einmal vorkommen.



14. Mai, 2008 













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