Der eigene Webspace – Hinweise, Webseiten und Informationen

Den passenden Webspace-Anbieter zu finden ist gar nicht so einfach. Da verliert man schnell den Überblick, welches Angebot man nehmen sollte, denn es gibt unzählige Anbieter und unzählige Angebote. Ich gebe ihnen paar Tipps und Webseiten, die dieses Suchen erleichtern, um so das günstigste Webspace-Angebot nach ihren Vorstellungen zu finden.

Was wird benötigt?

Bevor man nach Anbietern sucht, muss man wissen, was man braucht. Man sollte sich überlegen, wie viel Speicherplatz man für seine Website benötigt, wie viel Domains werden gebraucht, brauche ich später MySQL, PHP oder Perl, spielt Traffic (Transfervolumen) eine große Rolle für meine spätere Website, ist Service wichtig, falls sie Fragen haben, brauche ich eine E-Mail-Adresse á la webmaster@ihr-späterer-website-name.de oder brauchen sie andere Leistungen wie zum Beispiel viele FTP-Zugänge? Falls sie jetzt nur noch „Bahnhof" verstehen, dann ist dies nicht so schlimm. Ich empfehle für die erste Website noch kein richtiges Webhosting zu verwenden, wofür man etwas zahlen muss. Zu Probezwecken reicht auch ein Freehoster (lese hier nach). Dort sollten sie testen und feststellen, was benötigt wird oder wie das Hochladen über FTP funktioniert und so weiter. Für Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Zur kurzen Begriffsklärung: MySQL ist eine Datenbank, die als Abfragesystem und Managementsystem dient. Häufig wird diese mit PHP verwendet. Man braucht später eine MySQL-Datenbank unter anderem für ein Forum (SMF, phpBB), für ein Blogsystem (Wordpress), für ein Content-Management-System, kurz CMS (Joomla, Typo3) oder für andere Sachen, um zum Beispiel eine Datenbank zu erstellen (Geburtstage, uvm). Für all diese Sachen ist auch PHP erforderlich. Meistens arbeiten PHP und MySQL zusammen. PHP ist eine in HTML integrierte Script-Sprache, um eine dynamische Website zu erzeugen. FTP heißt „File Transfer Protocol". Es dient dazu, die Daten vom Computer auf den Server zu bringen. Eine Möglichkeit bietet ein FTP-Programm. Ein kostenloses FTP-Programm ist zum Beispiel FileZilla. Der letzte zu erklärende Begriff ist Traffic. Darunter versteht man das Transfervolumen. Lädt man Dateien hoch, verursacht dies Traffic, lädt man Dateien von seinem Server herunter, verursacht dies Traffic. Errechnet man die Summe davon, erhält man den insgesamt verursachten Traffic. Überschreitet dieser den Wert, den ein Anbieter angibt, muss man etwas dazuzahlen. Kleinere Websites ohne großen Datenverkehr werden dies wohl kaum überschreiten, aber Websites, wo viele Besucher raufgehen und auch noch große Scripts geladen werden müssen, überschreiten schnell den zur Verfügung stehenden Traffic.

Websites zum Vergleich der Angebote

Haben sie sich entschieden, welche Features sie brauchen, können sie auf die Suche gehen. Dabei werden sie feststellen, dass es extrem viele Anbieter gibt. Um trotzdem schnell und vor allem das günstigste Angebot zu bekommen, lohnt es sich, mal in sogenannte Webhosting-Portale zu schauen. Zu empfehlen sind www.webhostlist.de und www.homepage-kosten.de. Anbieter tragen dort ihre Angebote ein und Besucher können dann etwas zu den Anbietern schreiben zu Support und vieles mehr. Sucht ein künftiger Webmaster nach einem Angebot, so wird standardmäßig nach dem kleinsten Preis sortiert. Es lohnt sich beide zu benutzen, da einige Anbieter nur bei einem Webhosting-Portal angemeldet sind. So bin auch ich zum passenden Webspace-Angebot gekommen, das auch noch das billigste war, bin damit auch voll zufrieden. Meine Meinung zu meinem Anbieter lesen sie bitte hier nach: Meinung zu Max Network.

Tricks der Anbieter – statt günstig kommt das teure Erwachen bzw. der Rauswurf

Aber aufgepasst: nicht immer muss ein günstiges Angebot auch ein günstiges sein. Sie sollten deshalb IMMER GENAU die AGB lesen, die sie auch bestätigen müssen und dann zu akzeptieren und auch immer das Kleingedruckte lesen. Es kommt nicht selten vor, dass dort versteckte Kosten oder Kündigungsfristen festgelegt sind. Hier eine kleine Auswahl.

Kündigungsfristen: Sie selber wissen bestimmt nicht, wie lange sie bei einem bestimmten Anbieter sein werden. Es gibt unzählige Faktoren, die dazu beitragen, den Anbieter zu wechseln. Zum Beispiel wollen sie andere Technologien verwenden oder Support und Performance sind schlecht. Dies sind Gründe den Anbieter zu verlassen. Zwar gibt es seitens der Anbieter Rabatte, wenn sie zum Beispiel einen längerfristigen Vertrag annehmen, aber wenn es Gründe gibt, den Anbieter zu wechseln, ist die Ersparnis weg.

Rauswurf: Wenn sie zum Beispiel zu viel Traffic oder ihre Scripte eine zu hohe Datenbanklast verursachen, dann kann es eventuell zu einem Rauswurf kommen, da sie eventuell die AGB des Anbieters missachtet haben, der besagt, dass zum Beispiel Scripte mit hoher Datenbanklast nicht erlaubt sind und einen Rauswurf nach sich zieht. Wie gesagt, immer die AGB genau durchlesen.

Zusatzkosten: Zusatzkosten sind zum Beispiel die Einrichtungsgebühr oder bei Überschreitung des Traffic die Kosten für jeden weiteren Traffic. So ist zum Beispiel die Monatsgebühr sehr billig, aber die Einrichtungsgebühr kostet 10-20 € oder jeder zusätzliche Gigabyte Traffic kostet mehrere Euros. So sind die scheinbar günstigen Preise ganz schnell teure Preise.

Ein weitere Trick ist, zu schreiben, dass das Angebot 0 € kostet und dann da steht, dass dies nur für 3 Monate gilt (0 €), eine Einrichtungsgebühr von zum Beispiel 10 € zu setzen und ab dem dritten Monat zum Beispiel 4 € zu verlangen und die Mindestvertragslaufzeit auf 24 Monate zu setzen. Dann haben die Anbieter die Unkosten wieder drinnen, die sie erst gemacht haben.

Ich hoffe, sie finden den richtigen Webspace und achten auf die Hinweise meinerseits.

Der Autor

Paul ist der Admin von Blogwissen.

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