Ich hab keine Lust zum Bloggen. Was tun?

Hinweis: Dies ist ein Beitrag für die Leute, die keine Lust auf das Bloggen haben (den Blog nicht weiterpflegen wollen und nicht für solche, die nur paar Tage oder Wochen keine Lust drauf haben)  und nicht wissen, was Sie tun sollen

Es kann immer mal sein: Man hat keine Lust mehr Beiträge für seinen Weblog zu schreiben. Während die einen nur noch “minderwertige” Beiträge schreiben, schreiben die anderen keine mehr. Was soll man jetzt machen?

Der Hintergrund

Vor paar Tagen habe ich den Beitrag “Blogschrott.net wird verkauft” gelesen und auch schon der Blog Bloggonaut wurde verkauft. Es scheint also den Trend zum verkauf eines Blogs zu geben. Wer also auch keine Lust mehr zum Bloggen hat oder sich schon mal informieren möchte, für den ist dieser Beitrag das richtige.

Zur Information: Es gibt auch noch Blogger, die diesen Weg nicht einschlagen würden wie zum Beispiel der Freetagger oder auch der Cashblog, um nur zwei Beispiele zu nennen (auch wenn der Titel anders vermuten lässt).

Was kann ich machen?

Eigentlich gibt es vier Sachen, was man tun könnte, wenn man keine Lust mehr zum Bloggen hat.

  1. Blog links liegen lassen – man macht einfach nichts mehr
  2. Blog löschen – kein unnötiger Webspaceverbrauch aber ohne Gewinne
  3. Blog verkaufen – Gewinn, wenn der Blog bekannt ist
  4. Eine statische Seite erstellen – man muss nicht täglich Beiträge schreiben

In diesem Beitrag werde ich auf diese Methoden etwas genauer eingehen und Vor- und Nachteile aufzeigen.

Blog links liegen lassen

Eine Methode, welche vor allem am einfachsten und schnellsten wäre, ist den Blog links liegen zu lassen. Man schreibt also nichts mehr und hofft auf Suchmaschinenbesucher.

Hinweis: Man sollte nicht vergessen, die Kommentarfunktion durchgehend zu Deaktivieren

Vorteile:

  • Suchmaschinenbessucher komme trotzdem
  • man kann den Blog später noch einmal weiterführen
  • noch geringe Einnahmen durch Suchmaschinenbesucher
  • die ganze Arbeit und Zeit, die man in den Blog reingesteckt hat, geht NICHT verloren

Nachteile:

  • Direktvermarktung sowie bezahlte Beiträge lohnen sich für Werbekunden nicht mehr
  • man verbraucht weiterhin Webspace
  • Stammleserschaft würde zurückgehen

Blog löschen

Ebenfalls eine einfache und schnelle Möglichkeit ist den Blog einfach zu löschen. Einfach per FTP die Daten vom Webhosting-Anbieter löschen, noch in die MySQL Datenbank gehen und die restlichen Daten löschen. Schon ist Platz für ein neues Projekt oder man verabschiedet sich von Blogs und Websites auf eigenen Webspace.

Vorteile:

  • kein Webspaceverbrauch mehr

Nachteile:

  • man kann den Blog später nicht mehr weiterführen
  • keine Einnahmen mehr
  • die ganze Arbeit und Zeit, die man in den Blog reingesteckt hat, geht verloren

Blog verkaufen

Diese Methode wurde jetzt schon von zwei Leuten genutzt. Man muss jetzt schauen, wie die Erfahrungen sind und ob es von weiteren nachgemacht wird.

Vorteile:

  • wenn Blog bekannt ist, kann man schnell Geld machen

Nachteile:

  • die ganze Arbeit und Zeit, die man in den Blog reingesteckt hat, geht verloren
  • Inhalt, Kommentare gehören dem Käufer
  • keine späteren Einnahmen durch Suchmaschinenbesucher mehr, da es dem Käufer gehört

Eine statische Seite erstellen

Eine Methode, die ich gerade bei Blogwissen anwende. Man macht aus dem Inhalt eines Blogs einfach paar statische Seiten, pflegt diese in Menüs ein (Joomla, CMS Made Simple, Typo 3, NetObjects Fusion oder andere) und lädt diese auf seinem Webhoster. Jetzt sind nur noch geringere Änderungen notwendig.

Vorteile:

  • man muss sich nicht mehr darum kümmern (nur noch Kleinigkeiten)
  • Content (Inhalt) bleibt erhalten – nur eben eine bessere Struktur (Besucher kommen schneller zurecht
  • man kann immernoch Einnahmen daraus erzielen

Nachteile

  • Blog in diesem Sinne nicht mehr vorhanden
  • Feed in dem Sinne nicht mehr nötig – keine Stammleserschaft per Feed mehr

Fazit

Es gibt verschiedene Methoden, wenn man keine Lust auf das Bloggen mehr hat. Ich persönlich würde wahrscheinlich das still liegen lassen vorziehen, denn jeder weiß, wie vil Arbei er in diesen gesteckt hat. Ist es vielleicht sogar der erste? Dann umso mehr: Man musste sich in WordPress zurecht finden, Kontakte knüpfen, Linktausch betreiben, Stammleser finden, in anderen Blogs auftauchen. Aber was musste man noch alles davor machen: Texte schreiben, ein passendes Design finden (vielleicht sogar Änderungen vornehmen oder gar ein eigenes erstellen), die vielen Plugins die es gibt durchgehen, ob vielleicht irgendwo das passende ist und so viel Zeit am Ende investieren.

Daher werde ich meinen Webmaster Watchblog auf keinen Fall verkaufen – nie (außer es kommt jemand der mir mehr als 100.000 Euro dafür geben würde ;) . Der Blog wird für immer ein Teil von mir sein und wird nicht jemanden verkauft. Die Arbeit, Freude oder sogar den Frust, den ich manchmal hatte – das sind schöne Erinnerungen für immer. Dann kann man sagen: Das habe ich früher einmal gemacht und hat noch etwas vorzuzeigen.

Übrigens: DIESER BLOG STEHT NICHT ZUM VERKAUF!

Daher auch meine Fragen an euch:

  • Was würdet ihr machen, wenn ihr keine Lust mehr aufs Bloggen habt?
  • Kennt ihr noch weitere Methoden?
  • Welche weiteren Vor- bzw. Nachteile fallen euch noch ein?

Der Autor

Paul ist der Admin von Blogwissen.

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6 Responses to “Ich hab keine Lust zum Bloggen. Was tun?”

  1. Ich kündige es meistens immer an, wenn ich merke das ich zur Zeit keinen Bock habe aufs bloggen. Somit wissen meine Leser dann, aufgrund der Vergangenheit und wenn sie schon länger meinen Blog lesen, das nur noch in sehr unregelmässigen Abständen was von mir gebloggt werden wird. :)

    nastorseriessixs letzter Beitrag ist Theme Version 2.0 am 11.09.08

  2. Die Idee mit dem statischen Content hatte ich auch bereits. Doch ich habe mittlerweile fast 500 Beiträge… das würde eine Zeit lang gehen, bis ich diese in einen festen Content umgewandelt hätte…

    Vermutlich würde ich es ähnlich wie nastorseriessix machen (sorry falls ich den Namen alsch geschrieben haben sollte).

    Ich würde es ankünden, dass ich im Moment nicht sehr viel Lust aufs Bloggen habe. Dann würde ich 1-2 Wochen Pause einlegen und wieder anfangen….

    rniederers letzter Beitrag ist Neues Plugin – StatPress

  3. Die Idee mit der Pause ist gut. Doch damit im Urlaub der Blog nicht stehenbleibt einfach Gastautoren einladen zu bloggen so wie es Geldkrieg.de gerade macht. Einen beitrag pro Tag damit die Blog-Leser nicht vergessen das es den Blog noch gibt.

    Wenn es gut läuft, dann finanzieren die Gastschreiber vielleicht ja auch den Urlaub.

    Overbergs letzter Beitrag ist "Zum einen sind da die 500

  4. Das mit den Gastautoren kann man aber auch nicht so pauschal auf jeden Blog anwenden. Habe das nämlich mal mitbekommen, das es einem Blog gar nicht so gut tat, als auf ein mal Gastautoren dort was bloggren. Da wanderten ein paar gute Stammleser dann ab…

    Sowas sollte man wenn, vorher ankündigen oder gleich vom begin des Blogstart darauf hinweisen das man sowas durchaus mal macht ab und an.

    Ich meine, wenn man schon eine Verpflichtung auf der einen Seite gegenüber seinen Leser hat, dann doch auch bitte auf der anderen Seite über sowas die Leser rechtzeitig informieren!

    nastorseriessixs letzter Beitrag ist Theme Version 1.5 Online

  5. Wenn ich keine Lust zum Bloggen hab/haben werde lasse ich den Blog mal nen Tag oder eine Woche liegen. Webspace ist heutzutage sehr günstig, die Domain auch. Also lösche ich doch nicht gleich meinen Blog wenn ich mal keine lust habe neue Beiträge zu verfassen.

    Leons letzter Beitrag ist rottenneighbour.com , rottenneighbour