WordPress als CMS – Plugins

Wenn man WordPress als CMS (Content Management System) nutzen möchte, dann muss man dieses meist erweitern, denn die Standardfunktionen reichen meist nicht aus.
In diesem Beitrag möchte ich empehlenswerte Plugins vorstellen, wenn mehrere User an einem Portal mitarbeiten.
Plugins zur Einrichtung
Zunächst einmal sollte man sich das Plugin Role Manager runterladen. Mit diesem kann man die die Berechtigungen von Gruppen (Mitarbeiter, Autor, Herausgeber, …) ändern bzw. neue hinzufügen. Damit ist es möglich, dass auch Mitarbeiter neue Kategorien anlegen können oder auch Beiträge sofort veröffentlichen können. Zusätzlich kann man weitere Rollen anlegen. Dies ist sehr hilfreich, falls man User nicht gleich vom Mitarbeiter zum Autor befördern möchte.
Ein weiteres Plugin ist Register Plus. Mit diesem kann man die Seite, wo sich neue User registrieren können, ändern. Damit kann man unter anderem Profilfelder, also Felder wie „Über mich”, Website, Vorname, Nachname einbauen, als auch neue Felder hinzufügen, vielleicht die ICQ-Nummer oder ähnliches. Außerdem hat man mehrere Möglichkeiten, sich gegen Spam zu schützen. Dazu hat man die Varianten Captcha, Email-Überprüfung (der User muss also eine Email bestätigen, damit er ins Backend kommt) oder auch der Admin kann neue User freischalten oder löschen.
Austausch / Informationen für User
Will man die User, die Artikel auf der Website veröffentlichen, über etwas informieren, kann man dies zwar über Email machen, aber wenn es nicht so wichtig ist, gibt es eine weitere Methode. Mit dem Plugin Headache with Pictures kann man einen Notizblock in das Dashboard legen. Dort kann man dann den Usern Informationen geben. Ich habe unter anderem dort geschrieben, was man an Artikeln noch schreiben kann. Ab einem bestimmten User Level können auch die Schreiber auf dem Notizblock Nachrichten hinterlassen. Damit können sich die User und der Admin schnell austauschen, falls es Probleme mit irgendetwas gibt.
Artikel schreiben
Wenn die User Artikel schreiben sollen, kann man nicht immer davon ausgehen, dass jene Experten in HTML sind. Auch der Standard WYSIWYG Editor hat nicht alle wichtigen Funktionen, die man für einen Artikel braucht (evt. Eine Tabelle erstellen). Mit dem Plugin TinyMCE Advanced kann man den Standard WYSIWYG Editor von WordPress erweitern. Dabei kann man eine zusätzliche Symbolleiste hinzufügen und dort vielleicht Funktionen zum Erstellen einer Tabelle einbauen oder auch die Schriftgröße hinzufügt werden. So kann der User mit wenigen Klicks eine größere Schrift oder auch eine andere Farbe für den Text auswählen.
Ein weiteres Plugin ist Pre Publish Reminder. Dort kann man z.B. Aussagen auflisten (Eine Kategorie wurde ausgewählt). Anhand derer kann der User dann sehen, ob er alle Empfehlungen berücksichtigt hat. Dies ist vor allem für User entscheidend, die bisher noch nicht mit WordPress gearbeitet haben.
Statistikplugins
Sehr interessant sind natürlich auch Statistikplugin um mal zu sehen, wie viele Artikel die User geschrieben haben usw. Dafür gibt es die Plugins Blog Metrics und Useless Stats.
Mit Blog Metrics kann man sehen wie viele Artikel der User XY geschrieben hat, wieviele Wörter oder auch der durchschnittliche Wert für Wörter pro Artikel wird angezeigt uvm. Dabei kann man unterscheiden, in welchem Zeitraum dies geschieht. Entweder für die letzten 30 Tage oder seit dem Start. Zudem gibt es auch allgemeine Statistiken wie viele Artikel insgesamt auf dem Blog geschrieben wurden oder auch wie viele Wörter insgesamt geschrieben wurden.
Mit dem zweiten Plugin, Useless Stats, können sie sehen wie viele Artikel am Montag oder Dienstag usw. veröffentlicht wurden. Damit kann man schnell sehen, an welchem Wochentag die meisten Artikel geschrieben wurden. Das gleiche gilt für die Kommentare. Auch hier wird angezeigt, wie viele Kommentare an jenem Wochentag veröffentlicht wurden. Nachteil hier ist allerdings, dass unter WordPress 2.7 die Balken nicht korrekt angezeigt werden.
Fazit
Mit ein paar kleinen Helfern kann man das Backend von WordPress erweitern und auch für nicht erfahrene User ausbauen. Desweiteren kann man sich Statistiken zeigen lassen. Mit dem passenden Design für das Frontend ist ein Portal oder Magazin mit WordPress möglich.



12. Jan, 2009 













Ich habe demnächst vor WordPress als Grundlage für ein CMS zu nutzen. Mit ein paar Plugins und eigenen Erweiterungen klappt das schon. Obwohl mir davon abgeraten wurde….
Hier noch ein Tipp zum Thema WordPress als CMS: http://www.rene-ade.de/inhalte/wordpress-plugin-postlists.html Damit lassen sich ganz leicht dynamische Auflistungen von Seiten überall einbinden…